Nun, dies betrifft nicht unsere Schule, aber es ist dennoch hier in der Gegend passiert. Und wieder hat St. mUngus neue Patienten:
Muggel durch versteckte Portschlüssel in Panik versetzt
Eltern eines minderjährigen Zauberers von Ministerium befragt
Wie das Zaubereiministerium heute morgen auf wiederholte Nachfrage bekannte, ist es am vergangen Mittwoch in mehreren so genannten Einkaufcentern der Muggel in Potsdam und Berlin zu dramatischen Szenen gekommen, bei denen mehrere Muggel plötzlich weinend oder hysterisch schreiend durch die Gänge irrten.
Zunächst wurde davon ausgegangen, dass es sich lediglich um einen oder zwei kranke Muggel handelte –die Muggel selbst sprachen von „Wahnsinn“-, woraufhin das Ministerium nicht eingriff, da es sich nicht für zuständig hielt, was sich allerdings als grobe Fehleinschätzung ehrausstellen sollte.
Denn schon bald zeigte sich, dass immer mehr Muggel derartig auffielen und wiederholt behaupteten sie seien „verzaubert“ worden, wurde das Ministerium endlich tätig und schickte ein Team bestehend unter anderem aus Mitarbeiten des hiesigen Zauberkrankenhauses, wie auch einigen Auroren, unter der Leitung von Abraxas Nifflerfeld aus.
Wie sich im Zuge der anschließend durchgeführten Untersuchung zeigte, waren die Muggel Opfer eines gemeinen Scherzes geworden, denn wie Nifflerfeld mitteilte „haben die armen Muggel versteckte Portschlüssel in den Geschäften angefasst, die sie daraufhin von der einen Stadt in die andere transportierten, wo sie sich plötzlich in einem völlig anderen Geschäft wieder fanden.“
Da das Ministerium, wie oben erwähnt, erst sehr spät den Ernst der Lage erkannte und eingriff, ist der entstanden Schaden massiv. Gerüchten zufolge sind bis zu 35 Muggel betroffen, von denen bei Eintreffen der Auroren bereits einige in so genannte „Klappermühlen“ eingewiesen worden waren. Alle diese Personen befinden sich ungesicherten Berichten zufolge derzeit im Zaubereikrankenhaus und werden dort einer professionellen Erinnerungsmodifikation unterzogen.
Wie es zu diesem unerhörten Angriff auf die ansässigen Muggel kommen konnte zeigte sich bald darauf, als ein 5jährige Junge aus einer ortsansässigen Zaubererfamilie in einem der Geschäfte dabei erwischt wurde, wie er die Auroren lachend beobachtete. Der Junge hat anscheinend die Portschlüssel aus einem Schrank seiner Eltern entwendet. Daraufhin wurden die Eltern, zwei angesehene Hexen der Stadt, zu den Anschuldigungen befragt, wobei allerdings beide die Aussage verweigerten.
Dennoch konnte unser Reporter vor Ort, Hermes Federschwung, einige Zeugen aus der Nachbarschaft befragen, die einhellig behaupteten die Eltern hätten, als die Ministeriumsmitarbeiter es nicht hören oder sehen konnten, ihrem Sohn auf die Schulter geklopft und ihn einen „echten Slytherin“ genannt.
Wir werden Sie selbstverständlich über die weiteren Entwicklungen in diesem unerhörten Fall auf dem Laufenden halten. Zudem weisen wir unsere Leser wiederholt darauf hin, dass Sie als Eltern für die Taten ihrer Kinder verantwortlich sind und wir als anständige Zauberer und Hexen ein derartig muggelfeindliches Verhalten nicht gutheißen!